Von Miklos Weiszhaupt · 28.05.2025
1. Ausgangslage: Datenschutzregelungen verändern das Tracking
Mit der verpflichtenden Einholung von Einwilligungen über Cookie-Banner hat sich die Datenerhebung auf Websites grundlegend verändert. In vielen Fällen stimmen nur 20–40 % der Nutzer der Datenerhebung aktiv zu. Das bedeutet, dass große Teile des Besucherverhaltens in Tools wie Google Analytics nicht mehr erfasst werden.
Die Folge: Zahlen zur Reichweite, Nutzerverhalten und Kampagnenperformance sind nicht mehr zuverlässig. Für datenbasierte Entscheidungen ist das ein erhebliches Problem.
2. Auswirkungen auf Website- und Marketing-Analysen
Wenn nur ein Teil der tatsächlichen Besuche sichtbar ist, führt das zu:
Gerade für größere Unternehmen oder Organisationen mit datengetriebenen Prozessen stellt das ein strategisches Risiko dar.
3. Serverseitiges Tracking als Alternativansatz
Eine Lösung ist das serverseitige Tracking. Hierbei wird das Nutzerverhalten auf dem Webserver protokolliert, bevor es an ein Analysetool weitergegeben wird. Bei einer anonymisierten Ausgestaltung kann dies auch ohne Einwilligung rechtskonform erfolgen.
Vorteile:
Einschränkungen:
4. Kombination beider Ansätze
Viele Unternehmen nutzen inzwischen ein hybrides Trackingmodell:
Das sorgt für valide Grundgesamtheiten bei gleichzeitiger Tiefe dort, wo sie datenschutzkonform möglich ist.
5. Serverseitiges Tracking für TYPO3-Websites
Für Betreiber von TYPO3-Websites gibt es mit PAGEmetrics eine direkt integrierbare Lösung für anonymes, serverseitiges Tracking. Es erfasst Kennzahlen wie Seitenaufrufe, Scrolltiefe und Klickverhalten – vollständig DSGVO-konform und ohne Cookie-Einwilligung.
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