Seit 2014 betreuen wir die Webplattform der GEW Hessen. Aus einer Website wurde ein Master-Klon-System: Ein zentral gepflegter Master liefert Struktur, Templates und Funktionen, jeder Regionalverband bekommt daraus einen eigenen Auftritt mit eigener Redaktion und eigenem Hosting. Dazu ein Mitgliederbereich, eine eigene Suche und fünf Major-Upgrades.
Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft in Hessen ist ein Team von über 25.000 Menschen, die in pädagogischen und wissenschaftlichen Berufen arbeiten: in Schulen, Kindertagesstätten, Hochschulen und anderen Bildungseinrichtungen.
Als Bildungsgewerkschaft im Deutschen Gewerkschaftsbund setzt sie sich für gute Arbeitsbedingungen, faire Entgelte, unbefristete Arbeitsverträge und sichere Arbeitsplätze im Bildungsbereich ein. Unter ihrem Dach arbeiten eigenständige Kreis-, Stadt- und Bezirksverbände.
Die Regionalverbände sind eigenständige Organisationseinheiten innerhalb der GEW. Sie brauchen eigene Redaktionen, eigene Rechte und ein eigenes Backend. Gleichzeitig kann und will niemand neunzehn Websites einzeln entwickeln und einzeln aktuell halten.
Genau dieser Widerspruch ist der Kern des Projekts: technische Einheit bei organisatorischer Eigenständigkeit. Die Antwort darauf war das Master-Klon-Konzept.
Dazu kamen über die Jahre der Landesverbandsauftritt selbst, das Bildungsangebot lea-bildung.de, ein geschützter Mitgliederbereich mit Anbindung an die Mitgliederverwaltung und eine eigene Suche.
Ein zentral gepflegter Master liefert Struktur, Templates und Funktionen. Jeder Regionalverband erhält daraus einen eigenen Auftritt mit eigener Redaktion. Technisch sind die Instanzen Klone des Masters: Gestaltung und technische Basis sind bei allen gleich, nur der Inhalt unterscheidet sich. Weil die Verbände eigenständige Organisationseinheiten sind, hat jede Website eine eigene TYPO3-Instanz mit eigenem Hosting und eigenem Rechtemanagement.
Gestaltung, Templates, Funktionen, Upgrades und Bugfixes. Einmal am Master gebaut, danach automatisiert auf alle Instanzen ausgespielt.
Die Inhalte und die Redaktion. Jeder Verband hat ein separat administrierbares Backend mit eigenem Rechtemanagement und entscheidet selbst, was auf seiner Seite steht.
Weil die Regionalverbände eigenständige Organisationseinheiten sind. Jede Website hat eine eigene TYPO3-Instanz mit eigenem Hosting. Die Trennung ist keine technische Marotte, sie bildet die Organisation ab.
Für das Upgrade auf TYPO3 v12 haben wir lediglich den Master bearbeitet und anschließend das Upgrade und alle weiteren Änderungen automatisiert auf alle einzelnen TYPO3-Instanzen ausgespielt. Bei Bugfixes oder neuen Features geht das genauso.
Zwölf Jahre lassen sich schlecht als ein Projekt erzählen. Hier die Arbeit am Landesverband und die Arbeit an der Plattform darunter.
Der Auftritt des Landesverbands
gew-hessen.de trägt Tarif- und Besoldungsthemen, Rechtsthemen, Bildungspolitik, Termine, Presse und Zeitschriften. Mit dem Relaunch wurde die Website aufgeräumter und moderner, ergänzt um ein Fly-out-Menü, über das viele Funktionen schneller erreichbar sind.
Aktuelle Informationen stehen im Vordergrund: ein Slider im Header der Startseite, ein News-Ticker, dazu Kurznachrichten mit Verweisen auf die Presseberichterstattung und die Termine der Verbände.
Wir haben Grid Elements auf die TYPO3-Extension Container migriert: näher am Core, einfacher in der Bedienung, und nach einer neuen Major-Version deutlich früher verfügbar. Für die GEW Hessen kamen zusätzliche Formatierungsfunktionen dazu.
Die Plattform darunter
Der geschützte Bereich für Mitglieder ist per Schnittstelle an die bestehende Mitgliederverwaltung angebunden. Mitgliedschaft und Berechtigungen kommen aus dem führenden System, nicht aus einer zweiten, parallel gepflegten Liste im CMS.
Die Suche auf Basis von Elasticsearch ist schnell, bietet Sortier- und Filteroptionen, Autosuggest und liefert auch bei ungenauen Anfragen die richtigen Ergebnisse; Tippfehler werden korrigiert. 2026 kam eine eigene Sortierung und Gewichtung dazu.
Meldungen des Landesverbands werden automatisch in die Regionalverbände übertragen. Ob eine Meldung dort erscheint, entscheidet die Redaktion vor Ort selbst: zentrale Verteilung, lokale Hoheit über die Anzeige.
Eine Gewerkschaftsseite wird nicht zum Stöbern besucht. Wer die Suche benutzt, sucht die Entgelttabelle, die Rechtsberatung vor Ort oder den Stand der Tarifrunde, und zwar jetzt. Deshalb wurde die Suche 2026 um eine individuelle Sortierung und Gewichtung erweitert: Was für Mitglieder und Ratsuchende wichtig ist, steht oben, nicht das, was ein Standardindex zufällig zuerst findet.
Sieben Stationen, jede ein eigenständiges Projekt mit eigenem Ziel und eigenem Ergebnis. Weiterentwicklung und Support laufen als durchgehendes Band darunter.
Die Website der GEW Hessen auf TYPO3. Der Beginn einer Zusammenarbeit, die seither nicht unterbrochen wurde.
Das Konzept für die Regionalverbände und damit das Fundament für alle Verbandsseiten.
Eigener Auftritt für das Bildungsangebot, auf derselben technischen Basis wie die GEW-Seiten.
Geschützter Bereich, per Schnittstelle an die bestehende Mitgliederverwaltung angebunden.
Neuer Auftritt für den Landesverband, dazu die Umsetzung der Klone für die Regionalverbände.
Eigene Sortierung und Gewichtung der Ergebnisse: Relevanz nach Redaktionslogik.
Meldungen des Landesverbands laufen automatisch in die Instanzen der Regionalverbände.
Fünf Major-Upgrades von TYPO3 v6 bis v13, jedes im laufenden Betrieb. Composer-Migration, Extension-Audits, Deployment ohne Wartungsfenster für die Redaktion. Weil wir die Plattform seit Jahren betreuen, ist jedes Upgrade ein planbarer Vorgang: bekannte Extension-Landschaft, bestehende Testabdeckung, kein Reverse-Engineering.
Die GEW Hessen will ihren Webauftritt und den ihrer Kreis-, Stadt- und Bezirksverbände barrierefrei machen; Rechtsgrundlagen sind die EU-Richtlinie 2016/2102, das BGG und das BFSG. Die Website ist laut Erklärung der GEW schon jetzt weitgehend barrierefrei und entspricht im Wesentlichen den Vorgaben des BFSG. Der Abbau der verbliebenen Barrieren läuft, fachlich begleitet.
Der eigentliche Wert dieses Projekts liegt nicht in einem einzelnen Relaunch, sondern in einer Entscheidung von 2017: einmal entwickeln statt neunzehnmal. Alles, was danach kam, hat davon profitiert: Mitgliederbereich, Suche, Barrierefreiheit, fünf Major-Upgrades.
Ein Verbandsnetz ist dabei der schwierigere Fall gegenüber einem Konzern: Die Regionalverbände sind eigenständig und sollen es bleiben. Die Architektur muss also Einheit herstellen, ohne Selbstständigkeit einzuziehen. Genau das leistet der Master-Klon-Ansatz, und deshalb funktioniert er hier seit neun Jahren.
Die Websites laufen unter gew-hessen.de und lea-bildung.de, dazu die Auftritte der Regionalverbände, etwa GEW Frankfurt, GEW Mittelhessen und GEW Südhessen.
Lassen Sie uns besprechen, welche Grundlagen und Informationen dafür wichtig sind. Vielleicht mit einem Kaffee bei uns.
Frankfurt am Main, persönlich, telefonisch oder per Video.