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SEO im Pagemachine Blog

Warum man bei SEO nur mit Elfmetern kein Spiel gewinnt

Beim Analysieren der Suchergebnisse für die eigene Website kann man sooooo viele Fehler machen. Das Betrachten der Ergebnisse für den eigenen Namen oder für Produktnamen ist zum Beispiel, als würde Thomas Tuchel den BVB nur noch Elfmeter trainieren lassen.

Warum SEO-Analysen und -Tools allein nicht glücklich machen.

Das Google Keyword Tool, Google Analytics, kostenpflichtige SEO Tools, wie beispielsweise SISTRIX oder Searchmetrics, aber auch viele kostenlose, bieten Möglichkeiten, Keywords für die Suchmaschinenoptimierung der eigenen Website zu analysieren und diese zu optimieren.

Der falsche Blickwinkel verfälscht die Ergebnisse.

Wenn ihr dabei aber von vorneherein die SEO Ergebnisse nur aus Sicht des eigenen Unternehmens betrachtet  anstatt aus der Sicht von Kunden, die Unternehmen und Produkte nicht kennen, werden die Ergebnisse der SEO Analysen vielleicht klasse aussehen. Die Suchmaschinenoptimierung selbst wird aber eher unbefriedigend ausfallen.

Wer beispielsweise nach dem Namen des eigenen Unternehmens sucht, wird begeistert sein:

nur Topergebnisse! Die Website ist perfekt optimiert.

Aber das ist ein Trugschluss. Schließlich wird dieser, abgesehen von einigen Verzeichnissen, kaum nennenswert häufig im Web zu finden sein. Platz eins ist also wirklich keine Überraschung.

Aber Elfmeter kann schließlich jeder.

Das ist wie beim Fußball. Würde ein Team nur Elfmeter üben, wären bald 100% der Torschüsse Treffer. Im Spiel kommt dann die Enttäuschung: keine Elfmeter. Keine Tore. Resultat: verloren. Ganz ähnlich ist es online. Potenzielle Kunden, die das Unternehmen nicht kennen, suchen nicht nach dem Namen. Resultat: keine Leads. Das gleiche gilt für die Verwendung von Produktnamen. Es sei denn, es handelt sich dabei um gängige Begriffe.

Nur Conversions zu betrachten, führt erst recht in die Irre.

Ein ähnliches Problem entsteht, wenn ihr Keywords und deren Rankings untersucht, die besonders häufig Conversions liefern. Dann optimiert ihr in der Regel nur die ohnehin besten Suchergebnisse. Auch hier werden der Name des eigenen Unternehmens und Namen von eigenen Produkten bestimmt ganz oben stehen. Besucher, die danach gesucht haben, sind aber meist schon zufriedene Kunden.

Hinweise, die neue Besucher und Leads liefern könnten, findet man so sicher nicht.

Wie kann man es besser machen?

Am besten lasst ihr die Analyse- und Suchergebnisse zunächst einfach außen vor und stellt euch folgende Fragen:

  • Wonach suchen potenzielle Kunden, die weder das Unternehmen noch konkret die Produkte kennen?
  • Welche Keywords könnten sie dazu verwenden?
  • Liefern diese Keywords aus Kundensicht passende Ergebnisse?

Geeignete Keywords beschreiben Produkte oder Leistungen eines Unternehmens so allgemein wie möglich. Aber nicht zu allgemein oder missverständlich ausgedrückt, damit die Suche für potenzielle Kunden noch sinnvolle Ergebnisse liefert.

Ein Beispiel: wir beraten zum Thema Online-Projekte. „Online Beratung“ oder „Beratung Online“ erscheinen attraktiv, liefern aber nur Beratungsstellen als Treffer. Wer Beratung zum Thema Online braucht, sucht hier nicht weiter.

Mit einer Liste passender Keywords fängt die Analyse an.

Erst wenn ihr geeignete Keywords gefunden habt, macht es Sinn, mit der Überprüfung der Suchergebnisse und anschließend mit der Optimierung bestehender Seiten oder dem Erstellen neuer Seiten zu beginnen.

Aber nicht vergessen, am Ende geht es um Besucher: ähnliche Keywords bringen da oft viel mehr.

Jedes zusätzliche Keyword (mit gutem Ranking), das auf eigenen Seiten zu finden ist, bringt zusätzliche Besucher. Die Keywords, die bei gleichem Aufwand bessere Platzierungen und mehr Besucher bringen, sind oft nicht die naheliegendsten oder sprachlich schönsten. Gerade die lassen sich in Google nur mit viel Aufwand so platzieren, dass sie auch Klicks bekommen.

Und dabei kommen SEO Tools ins Spiel.

Wir finden, dass das Google Keyword Tool die besten Ergebnisse liefert. Und es ist sogar kostenlos. Das Google Keyword Tool liefert zum eingegebenen Keyword das monatliche Suchvolumen und indirekt über das Adwords-Gebot die Konkurrenz. Und zeigt diese Werte gleich auch noch für eine ganze Liste ähnlicher Keywords an. Verwenden und in die eigenen Seiten einbauen sollte man die mit hohem Suchvolumen und wenig Konkurrenz.

Aber keine Regel ohne Ausnahme: da sich die Konkurrenz aus den geschalteten Adwords-Anzeigen ergibt, gibt es auch den Fall, dass man für ein Keyword zwar extrem viele Traffic, aber keinerlei Konkurrenz hat. Ein derart extremes Missverhältnis hat dann häufig einen ganz anderen Grund: meist handelt es sich bei dem Keyword um eine starke, geschützte Marke, für die schlicht kein anderer werben darf und die stark genug ist, dass der Markeninhaber selbst dafür auch keine Adwords schalten muss.

Dass es noch viele weitere Stellschrauben gibt, versteht sich von selbst.

Linkbuilding, Performance Optimierung oder Anpassung an Mobilgeräte zum Beispiel. Diese Punkte sind natürlich wichtig für erfolgreiche Suchmaschinenoptimierung. Aber das sind ganz eigene Themen, die wir in einem der kommenden Artikel beleuchten.

Wer jetzt mit der Keywordoptimierung beginnen will, der sollte sich die unten stehende Liste von SEO Tools ansehen. Die im Artikel erwähnten sind natürlich auch dabei.

Wer in Google nach vorne will, findet mehr zu SEO auf der Pagemachine Website.

Weitere Infos:

SEO Tools

SISTRIX
OnPage.org
Searchmetrics
SimilarWeb
Link Research Tools
Authority Labs
Raven Tools
Whitespark Local SEO Tools
SEOlytics
Google Analytics

Keyword Tools

Google-Keyword-Planer
Suggestit.de
soovle
rankingCHECK
Übersuggest
KeywordMonitor

 

Ein Gedanke zu „Warum man bei SEO nur mit Elfmetern kein Spiel gewinnt

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