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SEO im Pagemachine Blog

3 Learnings aus dem SEO Day 2015

Learning #1: SEO ist tot? Es lebe SEO!

Auf dem SEO Day 2015 in Köln waren mit 800 Teilnehmern mehr Interessierte als jemals zuvor. Wie passt das zu der in den letzten beiden Jahren immer wieder zu hörenden Aussage, SEO sei tot?

 


Nun, SEO besteht halt nicht mehr aus ein wenig Keyword-Stuffing kombiniert mit dem Ankauf von Links auf einer Linkfarm. Wer das unter SEO versteht, der muss in der Tat resigniert feststellen, dass SEO nicht mehr funktioniert.

SEO bedeutet heutzutage, präzise zu definieren, welche Zielgruppe per organischer Suche auf die Website geleitet werden soll (hier arbeiten wir beispielsweise schon in der Konzeptionsphase mit sogenannten Personas), dann herauszufinden, wie diese Zielgruppe sucht und wie sich die jeweilige Wettbewerbssituation für diese Art von Suchanfragen darstellt. SEO bedeutet – aller Unkrenrufe zum Trotz – immer noch, den Content auf solche Suchanfragen hin zu optimieren.

SEO bedeutet – auch hier allen Unkrenrufen zum Trotz – externe Links zu erhalten – aber eben nicht durch Linkkauf, sondern durch geschicktes Content Marketing, also dem Generieren (und Bekanntmachen) von Content, der so relevant ist, dass er von vielen Akteuren verlinkt wird.

SEO bedeutet aber auch, technisch alles richtig zu machen, damit Google die Inhalte finden kann, sprachlich richtig zuordnen kann, ähnliche Inhalte auf einer Website sich nicht gegenseitig kannibalisieren und vieles mehr. Daraus folgt das nächste Learning:

Learning #2: [inlinetweet prefix=“null“ tweeter=“null“ suffix=“null“]Die Zeit des SEO-Einzelkämpfers ist vorbei[/inlinetweet]

SEO ist ein interdisziplinärer Prozess und kein Projekt für eine One-Man-Show.

Ein Prozess, weil SEO immer in einem dynamischen Umfeld stattfindet, in dem sowohl Wettbewerber als auch Suchmaschinen zu Veränderungen führen, auf die ein Seitenbetreiber reagieren muss.

Interdisziplinär, weil es kaum in Personalunion jemanden geben wird, der Apache-Log-Files bis ins letzte Detail so analysieren kann, dass er die Bewegung des Google Bots präzise herausfiltern und korrekt interpretieren kann, der zugleich ein begnadeter Texter ist, der in fehlerfreiem Deutsch (und weiteren Sprachen) Google-optimierten und zugleich relevanten Content generiert und diesen noch geschickt vermarktet, um wertvolle Backlinks zu erhalten.

Ach, und Statistiker sollte er auch noch sein – und damit kommen wir zum nächsten Learning:

Learning #3: Fakten ersetzen Glauben – und Google selbst liefert uns diese Fakten!

Lange Zeit galt SEO als eine Art Geheimwissenschaft. „Ich habe auf dem SEO Stammtisch gehört, dass Google sogar Formulare ausfüllt“ usw. Auf Basis solcher „Tipps“ wurde drauflos optimiert. Dabei liefert Google selbst uns exakte Zahlen.

Beste Datenquelle überhaupt sind die Logfiles unseres Webservers. Denn dort tauchen alle Seitenaufrufe – eben auch die von Google – auf. Mit etwas technischen Know-how und der richtigen Analysesoftware ausgestattet kann man so 100% verlässlich Fragen beantworten wie „Kommt der Google-Bot auch auf Seiten in der fünften Menüebene vorbei?“, „Hat der Google-Bot meine Javascript-Files gecrawlt?“, „Gibt es URLs, für die besonders viel des wertvollen Crawl-Budgets verbraucht wurde?“ usw.

Doch auch die Google Search Console liefert unzählige Daten – die man seit kurzem über eine API abrufen und dann mit eigenen Systemen analysieren kann. Man muss also nicht immer auf 3rd Party Software zurückgreifen – wer selbst die Daten abruft und analysiert, weiß eben auch „was drin ist“ – da verhält es sich fast wie beim Kochen.

Mehr zum Thema Suchmaschinenoptimierung/SEO findet ihr auf der Pagemachine Website.

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